ASA-Emulgieranlage
Da ASA ein hochreaktiver, hydrophober Leimrohstoff ist, der sich nur kurzzeitig stabil in Wasser (bzw. Stärkeleim) dispergieren lässt, ist der Prozess technisch anspruchsvoll und stark zeitkritisch. Neben der Emulgiermaschine sind daher die Chemie (Konzentration, pH-Wert, Emulgator) und die Prozessführung (Emulgierzeit, Temperatur, Druck) von enormer Bedeutung für die ASA-Stärkeleim-Emulgierung.
Damit der Emulgierprozess diese Anforderungen erfüllt und in einem exakt definierten Modus abläuft, wird eine ASA-Emulgieranlage benötigt. Diese besteht insbesondere aus einem geschlossenen System mit Regelventilen, Temperatur-, Druck- und Durchflussmessern sowie der ASA-Emulgiermaschine – dem Herzstück der Anlage.
Kurz gesagt: ASA-Emulgierung funktioniert nur, wenn Chemie, Technik und Prozess perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Aus diesem Grund bietet Cavitron neben der ASA-Emulgiermaschine (zum Einbau in vorhandene Systeme) auch komplette ASA-Emulgieranlagen an.
Unsere Anlagen zeichnen sich wie folgt aus:
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kompakte, geschlossene Anlage: kontinuierlich arbeitendes System in Modulbauweise
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Inline-Emulgierung: keine Batch- oder Zwischenbehälter mit Wartezeiten
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Multilayerdosierung: ermöglicht das Versorgen beliebig vieler Lagen mit Emulsion
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Spülkreisläufe und Reinigbarkeit: CIP-fähig, da ASA-Reste verkleben und polymerisieren können
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Totraumfreie Rohrführung und selbstentleerende Leitungen: Vermeidung von Ablagerungen
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Dosierpumpe für ASA: mit genauer Durchflussregelung
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Stärkeleim-Durchflussmesser: zur Abstimmung des ASA-Verhältnisses (typisch 0,5–2 %)
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Produktberührte Teile aus Edelstahl (z. B. 1.4301, 1.4571): beständig gegen ASA und Stärke
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Dichtungen und Schläuche aus ASA-resistentem Material (z. B. PTFE, FKM)
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geschlossenes System: ASA ist leicht flüchtig und reaktiv
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Temperaturüberwachung: über 50 °C beschleunigt die Hydrolyse stark
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eingebaute Regelautomatik: ermöglicht eine semi- oder vollautomatische Herstellung der Emulsion
Anlagenbau rund um intensive Mischprozesse
Cavitron plant und baut Prozessanlagen, deren Herzstück unsere eigenen Rotor-Stator-Maschinen sind. Der erste Schritt bei der Planung einer Anlage ist für uns die detaillierte Analyse der Anforderungen. Welche Materialien sollen gemischt werden? Welche Mengen werden benötigt? Diese Fragen sind essenziell, um die passenden Maschine auszuwählen und die gesamte Anlage darauf abzustimmen.
Neben dem Hochschermischer selbst können wir eigene Module integrieren, die den Betrieb effizienter und sicherer machen.
Lager- und Befüllsysteme, wie Big-Bag-Stationen, Silos und Förderschnecken, sind wesentliche Komponenten. Sie sorgen dafür, dass die Anlage kontinuierlich und gleichmäßig mit Rohstoffen versorgt wird.
Gravimetrische und volumetrische Wiegesysteme spielen eine zentrale Rolle bei der Genauigkeit der Mischprozesse. Durch präzises Wiegen der Grundstoffe stellen wir sicher, dass die Rezepturen exakt eingehalten werden. Dies ist besonders wichtig in Branchen, in denen selbst kleine Abweichungen die Qualität des Endprodukts erheblich beeinflussen können.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Reinhaltung der Ausgangsprodukte von metallischen Verunreinigungen. Hierfür bieten wir leistungsfähige Magnetabscheider an.
Zusätzlich zu diesen Hauptkomponenten können wir die Anlage durch weitere Module ergänzen, die beispielsweise für das Handling von Flüssigkeiten oder für die Automatisierung bestimmter Prozessschritte zuständig sind.